Teilnehmer:

T. Ziel, LK Harburg, Kreisentwicklung
Fr. Steger, LK Harburg Bauabteilung für SG Tostedt
H. Knüppel, R. Hinrichs, Gemeinde Kakenstorf
J. Obst, T. v. Rennenkampff, D. Fehrs: IG Auf der Horst

Bürgermeister Knüppel hatte ein Treffen bei der Kreisverwaltung organisiert, um den aktuellen Sachstand aus Planung und Bürgerwünsche verwaltungsrechtlich prüfen zu lassen. Ziel war es eine Grundlinie für ein städtebauliches Konzept zu finden, welches dann mit Hilfe des Planers umgesetzt werden soll.

Grundlage der aktuellen Planung ist der gescheiterte Bebauungsplan 2015 und das darauf erlassene Urteil. Die Bürger sollen mit den angestrebten Bebauungsplan weiterhin Gelegenheit haben, einen Bauantrag zu stellen, wie es ihnen nach Bebauungsplan 2015 für Wohnhäuser möglich war. Wer nach Bebauungsplan 1981 das Recht hatte, ein Wochenendhaus zu bauen, soll dies Recht behalten.

Einige Eigentümer von Grundstücken entsprechend B-Plan 1981/ Wochenendgrundstück haben gegenüber der Bürgerinitiative den Wunsch vorgetragen, dass ihr Grundstück ebenfalls in die Wohnhausbebauung aufgenommen wird. Die Kriterien für diese Möglichkeit wurden geprüft. Folgende Aspekte wurden genannt.

  • Die vorliegenden Immissionen insbesondere Lärm
  • Es soll der Waldcharakter weitgehend erhalten bleiben.
  • Es soll weiterhin ein Sondergebiet bleiben, welches der Erholung dient, also ein Wochenendhausgebiet. Das hat Auswirkung auf die Straßenführung.
  • Welche Grundstücke wurden für den Stichtag für den B-Plan 2015 dauerhaft bewohnt.
  • Die Änderung des Bebauungsplans soll sozial verträglich sein. Nach menschlichen Ermessen sollen die Anwohner ihren Wohnraum weiter nutzen können, wohl wissend, dass Menschen regelmäßig zu- und wegziehen.

Gibt es konkrete Ergebnisse für die Anwohner? Ja und Nein
Ja, die Anwohner, denen der Bau eines Wohnhauses genehmigt wurde, dürfen damit rechnen, dass die Genehmigung erhalten bleibt, weil der Landkreis die Genehmigung ein Jahr nach dem Gerichtsurteil nicht widerrufen hat. Es soll eine verbindliche Information von Gemeinde und/ oder Landkreis folgen.

Nein, wir können heute nicht mit Sicherheit sagen, wie die Gemeinde den Wunsch der betreffenden Grundstückseigentümer berücksichtigen wird, auf ihrem Grundstück nach B-Plan 1981/ Wochenendhaus in Zukunft ein Wohnhaus zu bauen. Wir haben nach bestem Wissen alle Wünsche vorgetragen und konnten in einigen Fällen das Anliegen durch Detailwissen unterstützen.

Wie geht es weiter?
Das Vorhaben wird von der Gemeinde zeitnah in einem Verfahren nach Baugesetzbuch 13a auf dem Weg gebracht. Die Öffentlichkeit wird gemäß den Vorschriften informiert und Gelegenheit gegeben, sich zu äußern.
Ein wichtiger Punkt muss noch geklärt werden. Welche Flächen müssen zum Ausgleich für die zu erwartenden Beeinträchtigungen des Waldes gestellt werden.